Jüdische Kulturtage Münster 2026: Heinrich Heine: Reise von München nach Genua
Stephan Schäfer (Rezitation) und Roman Sayutov (Klavier)
vhs-Forum, Aegidiistr. 70, 48143 Münster
Literatur-Konzert Das Literatur-Konzert nimmt uns mit auf eine Reise nach Italien. „Hier in Italien ist es ja so schön, das Leiden selbst ist hier so schön, in diesen gebrochenen Marmorpalazzos klingen die Seufzer viel romantischer als in unseren netten Ziegelhäuschen“, so schrieb Heinrich Heine in seinen Reisebildern. Heinrich Heine unternahm wie viele andere Schriftsteller vor ihm eine Reise nach Italien. Die Reiseberichte hatten im frühen 19. Jahrhundert schon eine lange Tradition, aber mit Heines „Reisebildern“ erreichte die Reiseliteratur einen Höhepunkt. In der „Reise von München nach Genua“ (1830) beschreibt Heine Eindrücke seiner Italienreise im Jahr 1828, die ihn über Trient, Verona und Mailand nach Genua führt. Er schildert mit viel Empfindsamkeit Land und Leute, bisweilen urteilt er spöttisch über politische und gesellschaftliche Verhältnisse.
Gelesen von Stephan Schäfer (Köln) werden die Texte ergänzt durch Musik jüdischer, teils aus Italien stammender Komponisten wie Mario Castelnuovo-Tedesco, Felix Mendelssohn Bartholdy, Louis Lewandowski und Viktor Ullmann. Es spielt der international renommierte Pianist Roman Salyutov.
„Heine ist der amüsanteste deutsche Klassiker. Er hat alle Vorzüge eines genialen Journalisten, alle grimmigen Tugenden eines Humoristen. Mit dem ganzen Märchenglanz und Traumleben der Romantik blieb er der witzigste Realist der deutschen Literatur“, so Hermann Kesten.
Kooperation mit vhs Münster.
Feste feiern - jüdisch und christlich. SCHAWUOTH / PFINGSTEN
Dienstag, 19. Mai 2026, 19:00 Uhr
Shalomsaal, Synagoge Münster, Klosterstr. 8-9, 48143 Münster
Simone Pelikan / Prof. Dr. Johannes Schnocks
Feste feiern An sieben Abenden, deren Termine sich am jüdischen Festkalender und am Kirchenjahr orientieren, werden jüdische und christliche Referentinnen und Referenten die „benachbarten“ Feste vorstellen, von ihren persönlichen Erlebnissen in Familie und Kirche bzw. Synagoge erzählaien, die biblischen, theologischen, historischen Hintergründe erläutern und die Rituale erklären.
„Wir laden dazu ein, Fremdes und Vertrautes in den Religionen wahrzunehmen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und Unterschiede zu würdigen“, so die Vorsitzenden der Gesellschaft Hadassah Geburek, Pfarrer em. Martin Mustroph und Prof. Dr. Johannes Schnocks bei der Vorstellung des Programms.
Alle Themen und Termine finden Sie in unserem Programmflyer.
Heute sprechen Simone Pelikan und Prof. Dr. Johannes Schnocks über Schawuoth und Pfingsten.
Feste feiern - jüdisch und christlich. SCHABBAT / SONNTAG
ACHTUNG – NEUER TERMIN (ursprünglich für den 16. Juni terminiert)
Dienstag, 30. Juni 2026, 19:00 Uhr
Shalomsaal, Synagoge Münster, Klosterstr. 8-9, 48143 Münster
Hadassah Geburek und Pfarrer em. Martin Mustroph
Feste feiern An sieben Abenden, deren Termine sich am jüdischen Festkalender und am Kirchenjahr orientieren, werden jüdische und christliche Referentinnen und Referenten die „benachbarten“ Feste vorstellen, von ihren persönlichen Erlebnissen in Familie und Kirche bzw. Synagoge erzählen, die biblischen, theologischen, historischen Hintergründe erläutern und die Rituale erklären.
„Wir laden dazu ein, Fremdes und Vertrautes in den Religionen wahrzunehmen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und Unterschiede zu würdigen“, so die Vorsitzenden der Gesellschaft Hadassah Geburek, Pfarrer em. Martin Mustroph und Prof. Dr. Johannes Schnocks bei der Vorstellung des Programms.
Alle Themen und Termine finden Sie in unserem Programmflyer.
Heute sprechen Hadassah Geburek und Pfarrer em. Martin Mustroph über Schabbat und Sonntagl.
Durchgeführte Veranstaltungen 2026
Weitere bereits in diesem Jahr durchgeführte Veranstaltungen finden Sie im Archiv bei den Tätigkeitsberichten hier…