Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
in Münster
BUNDESVERDIENSTKREUZ
Für ihr langjähriges Engagement bei der Verständigung von Juden und Christen ist am 11. März 2013 unsere jüdische Vorsitzende, Ruth Frankenthal, mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt worden. Wir gratulieren.
Einen Pressebericht über die Verleihung finden Sie hier…
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WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT
Wer am Sonntag keine Zeit hatte, die “Zentrale Eröffnungsfeier der Woche der Brüderlichkeit” beim HR live zu sehen, kann dies hier nachholen.
http://www.hr-online.de/website/suche/home/mediaplayer.jsp?mkey=47689885&type=v&xtmc=buber&xtcr=4
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ARBEITSGEMEINSCHAFT DER CJZ IN NORDRHEIN-WESTFALEN
Auf der diesjährigen Arbeitstagung der 24 Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen stand der langjährige Vorsitzende, Hans-Helmut Eickschen (Moers) nach 18 Jahren im Amt für eine erneute Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Einstimmig wählte die Versammlung Andreas Determann, Geschäftsführer der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster, zum neuen Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in NRW sowie Andrea Sonnen (Düsseldorf) und Christa Klepp (Paderborn) zu seinen Stellvertreterinnen. Wir gratulieren.
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Am Sonntag, dem 27. Januar 2013 begeht Münster den „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ mit einer Kranzniederlegung und einem ökumenischen Gedenkgottesdienst. Auf Anregung des früheren Bundespräsidenten Roman Herzog wurde der 27. Januar – der Tag an dem 1945 das Konzentrationslager Auschwitz befreit wurde – zum Gedenktag erklärt.
Das Gedenken in Münster beginnt um 16.30 Uhr am Gedenkstein vor dem Zwinger auf der Promenade. Der Zwinger war in der Zeit des Nationalsozialismus Hinrichtungsstätte der Gestapo. Polnische und russische Kriegsgefangene wurden dort ermordet. Vertreter der Stadt Münster, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster werden dort Kränze niederlegen.Daran wird sich um 17 Uhr in der Apostelkirche an der Neubrückenstraße ein ökumenischer Gedenkgottesdienst anschließen, gemeinsam verantwortet von der ACK und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster. Oberbürgermeister Markus Lewe und Vertreter der Ratsfraktionen wirken liturgisch mit. Die Predigt hält Pfarrer Bernd Krefis.
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Zum Neuen Jahr 2013 wünschen wir Ihnen alles Gute, Gesundheit, Frieden und Zufriedenheit.
Chanukka erinnert an die Wiedereinweihung des Jerusalemer Tempels im Jahr 3597 (164 v.Chr.). Symbol dieses Lichterfestes ist die Chanukkia, der Leuchter, an dem an acht aufeinanderfolgenden Tages jeweils ein Licht mehr angezündet wird. Gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde laden wir Sie ein, am 8. und 15. Dezember um 17:30 Uhr und vom 9. bis 14. Dezember 2012 jeweils um 16:00 Uhr ein weiteres Licht zu entzünden.
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GEDENKSTUNDE ZUM 9. NOVEMBER
Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster lädt am 9. November 2012 zu einer Gedenkstunde in die Synagoge Münster ein. An diesem Tag jährt sich zum 74. Mal die Pogromnacht, in der in ganz Deutschland Synagogen niedergebrannt, Wohnungen und Geschäftshäuser jüdischer Bürger zerstört und viele Juden misshandelt, verhaftet und auch getötet wurden. Auch die münsterische Synagoge wurde ein Raub der Flammen. Die Gedenkansprache wird in diesem Jahr Prof. Dr. Hans Maier halten, Staatsminister a.D. und ehemaliger Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Er setzt damit die Tradition bedeutender und maßgebender Gastredner wie Paul Spiegel und Jutta Limbach, Heribert Prantl und Fritz Pleitgen fort. Prof. Dr. Hans Maier spricht zum Thema: „Die Binde vor den Augen? Ekklesia und Synagoge – einst und heute“. Ein Grußwort wird Hans Kaufmann halten, der als 13-jähriger den Novemberpogrom in seiner Heimatstadt Münster erlebte. Die Gedenkveranstaltung findet am Freitag, dem 9. November 2012 um 11 Uhr in der Synagoge Münster, Klosterstr. 8-9 statt.
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SCHLOSSPLATZ
Der Vorstand der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster spricht sich für den Schlossplatz aus. Er bittet alle Mitglieder und Freunde, sich an dem Bürgerentscheid am 16. September zu beteiligen und mit NEIN zu stimmen: gegen die Rückbenennung in „Hindenburgplatz“ und für den geschichtlich unbelasteten Namen „Schlossplatz“.
Der Rat der Stadt Münster hat am 21. März 2012 nach ausführlicher Beratung mit einer breiten, parteiübergreifenden Mehrheit von 53 zu 23 Stimmen entschieden, den „Hindenburgplatz“ in „Schlossplatz“ umzubenennen. Wir unterstützen diesen eindeutigen Ratsbeschluss.
Wir teilen die Auffassung, dass Paul von Hindenburg aus heutiger Sicht nicht mehr durch die Benennung des größten innerstädtischen Platzes in Münster geehrt werden sollte. Einer unvoreingenommenen und abwägenden Geschichtsbetrachtung gilt von Hindenburg längst als eine zumindest unglückliche, jedenfalls nicht als eine vorbildliche politische Gestalt der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert.
Durch sein Beharren auf einem sogenannten „Sieg-Frieden“ hat er zu einer unnötigen Verlängerung des 1. Weltkrieges beigetragen. Die demokratische Entwicklung der Weimarer Republik hat er durch die auch von ihm vertretene sogenannte „Dolchstoßlegende“ behindert. Er hat Hitler zum Reichskanzler ernannt und das sogenannte „Ermächtigungsgesetz“ unterzeichnet.
Münster, die „Stadt des Westfälischen Friedens“, hat in den letzten Jahrzehnten viel für die Aufarbeitung der eigenen Geschichte geleistet: zunächst 1948 mit einem der ersten Gedenksteine, die in Nordwestdeutschland für ermordete jüdische Bürger aufgestellt wurden, dann mit der Errichtung einer Stele am ehemaligen Gertrudenhof zur Mahnung an die erste Deportation jüdischer Bürger in den Holocaust, schließlich mit der Einrichtung der Villa ten Hompel zum Geschichtsort für das Erinnern, Forschen und Lernen über die düsterste Epoche unserer Vergangenheit.
Im Jahre 2012 den Schlossplatz in Münster gegen den eindeutigen Willen unseres demokratisch gewählten Stadtrates mittels Bürgerentscheid zugunsten der Erinnerung an eine demokratisch zweifelhafte Persönlichkeit unserer jüngsten Geschichte rückgängig zu machen, wird dem Erscheinungsbild einer aufgeklärten und auch darum „lebenswerten“ Stadt nicht gerecht.
Deshalb fordern wir alle abstimmungsberechtigten Münsteraner auf: Gehen Sie zur Abstimmung! Zeigen Sie, dass Münster eine weltoffene, eine geschichtsbewusste und nicht eine rückwärtsgewandte Stadt ist.
Entscheiden Sie sich für den „Schlossplatz“ – sagen Sie NEIN zum „Hindenburgplatz“.
Für den Vorstand der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster
gezeichnet
Pfarrer Jürgen Hülsmann Andreas Determann
-Evangelischer Vorsitzender- -Geschäftsführer-
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Nachfolgend haben wir Informationen und Kommentare zu dem Verbrechen für Sie zusammengestellt:
Landesrabbiner Dr. Henry G. Brandt, Jüdischer Präsident des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, domradio.de, 01.09.2012, “Wir brauchen keine Hilfe von außen”
Dieter Graumann, Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland, Der Tagesspiegel, 01.09.2012, “Judentum in Hinterzimmern? Niemals!”
Seit Tagen wird in Deutschland aufgeregt über das Thema Beschneidung diskutiert. Auslöser der Debatte ist das Urteil des Kölner Landgerichts vom 07.05.2012 (Az. 151 Ns 169/11).
Der Deutsche KoordinierungRat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit hat hierzu eine eindeutige Stellungnahme abgegeben.
Ebenso hat sich der Zentralrat der Juden in Deutschland in der Debatte eindeutig und unmissverständlich geäußert. Auf der Homepage des Zentralrats heißt es: „Das Beschneidungsgebot am achten Tag ist für das Judentum elementar und konstitutiv und deshalb schlicht nicht verhandelbar. Unserer Ansicht nach ist es auch kein Thema, das auf einer lediglich formal-juristischen Ebene zu diskutieren ist. Dennoch muss man wissen, dass auch auf juristischer Ebene erfolgreich für Legitimität und Legalität der Beschneidung argumentiert werden kann. Um vor allem den zum Teil stark verunsicherten jüdischen Menschen in Deutschland, aber auch allen anderen wohlgesonnenen und interessierten Menschen eine Argumentationshilfe an die Hand zu geben, hat der Zentralrat das folgende Dossier zusammengestellt, das die aus unserer Sicht wesentlichen Argumente der Debatte zusammenfasst.“ Das Dossier finden Sie hier.
60 JAHRE WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT
lautet das diesjährige Motto der Woche der Brüderlichkeit. Die Buber-Rosenzweig-Medaille erhält 2012 Präses Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Auf ihrer neugestalteten Homepage informiert die Jüdische Gemeinde Münster über den Fortschritt des Um- und Erweiterungsbaus des Gemeindezentrums. Näheres erfahren Sie hier…
für den behindertengerechten Um- und Erweiterungsbau des Synagogenzentrums Münster: Helfen Sie mit Ihrer Spende. Erwerben Sie einen symbolischen Baustein als dauerhafte Erinnerung an Ihr persönliches Engagement. Nähere Informationen finden Sie hier….
PAULUS-PLAKETTE
Am 5. April 2011 hat die Stadt Münster unserem evangelischen Vorsitzenden, Pfarrer Jürgen Hülsmann, die Paulus-Plakette verliehen. “Sie … haben dazu beigetragen, dass Menschen zusammengekommen sind und eine Heimat gefunden haben”, hob Oberbürgermeister Markus Lewe in seiner Laudatio hervor. Wir gratulieren.
Die Arbeit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V. wird gefördert von
der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen
und
dem Kulturamt der Stadt Münster


